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Die Behandlung präverbaler Traumata mit EMDR

11.01.2020

Hélène Dellucci, PhD

Eintägige Fortbildung (Samstag 09.00 bis 17.00 Uhr) für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (sowie für Personen, die sich in der zweiten Hälfte der Weiterbildung zur Psychotherapeutin, zum Psychotherapeuten befinden), die mindestens ein EMDR-Einführungsseminar besucht haben.

Ort: Hotel Promenade beim Psychotherapeutischen Institut im Park, Schaffhausen

 

Leitung der Fortbildung: Hélène Dellucci, PhD, Psychotherapeutin, Systemische Familientherapeutin. Mitarbeiterin am Institut Français d’EMDR, EMDR-Facilitatorin und Supervisorin, sowie Supervisorin für EMDR bei Kindern und Jugendlichen. Eigene Praxis in Genf.


Diese Fortbildung ist ein Spezialseminar im Rahmen unseres Angebotes aus dem Bereich der Psychotraumatologie und kann auch als einzelne Fortbildung besucht werden.

 

Die meisten komplextraumatisierten PatientInnen haben bereits sehr früh Traumatisierungen erfahren, oft in vorsprachlicher Zeit und oft in der Beziehung zu Bezugspersonen. Sie haben meistens Verletzungen, die sich bindungsspezifisch zeigen und schwerwiegend zu vielen Problematiken beitragen.

Können präverbale Traumata mit EMDR behandelt werden? Welche spezifischen Symptome deuten auf präverbale Traumata hin? Wie kann dieses Material angegangen werden, obwohl es fast immer von Amnesie verdeckt ist?
Wie kann diese Arbeit an präverbalem Material in die Behandlungsplanung eingegliedert werden? Wie genau sieht die EMDR-Arbeit mit dysfunktional gespeicherten Erinnerungen an präverbale Traumata aus?

Wir werden in der Fortbildung diese Fragen diskutieren, eine klare Herangehensweise erklären und mit Fallbeispielen und Videos illustrieren. Die Arbeit an präverbalen Traumata wird im Rahmen einer gesamten Behandlungsstruktur erklärt, welche die Therapieplanung und deren Anpassung an die Anforderungen der auftretenden Phänomenologie bei komplex traumatisierten PatientInnen berücksichtigt.

 

Hélène Dellucci, PhD, Psychotherapeutin, Systemische Familientherapeutin. Mitarbeiterin am Institut Français d’EMDR, EMDR-Facilitatorin und Supervisorin, sowie Supervisorin für EMDR bei Kindern und Jugendlichen. Sie lehrt komplexe Psychotraumatologie an der Universität Lorraine in Metz und am französischen EMDR-Institut, sowie in Belgien und Luxemburg. Sie lehrt lösungsfokussierte Psychotraumatologie und Inhalte über Dissoziation und Transgenerationale Traumata in mehreren Ländern Europas. Hélène Dellucci hat das Briefe-Protokoll und die Gear Box entwickelt, sowie die Kollage der Symbolischen Familie, ein Stabilisierungstool auf Beziehungsebene, und ist Autorin und Co-Autorin mehrerer Artikel im Feld der Psychotraumatologie. Sie arbeitet therapeutisch in eigener Praxis in Genf.

 

Unsere Fortbildungen sind von den für unser Fachgebiet relevanten Schweizer Fachgesellschaften im Rahmen ihrer Fortbildungsreglemente als Fortbildungen anerkannt.

Sie werden zudem für die deutschen KollegInnen von der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg mit Fortbildungspunkten zertifiziert.

 

Kosten: CHF 300.- / für TeilnehmerInnen aus Euroland: EUR 250.- (incl. Seminarunterlagen)

Information und Anmeldung:

EMDR-Institut Schweiz
Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen
Tel.: + 41 52 624 97 82

 

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